Dread-Disease Versicherung

Dread-Disease-Versicherung: Die Versicherung bei schweren Krankheiten

Bei der Dread-Disease-Versicherung, der „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“, handelt es sich grundlegend um eine Personenversicherung. Die Leistung wird im Falle einer Krankheitsdiagnose fällig und besteht aus einer einmaligen Zahlung. Diese Versicherung bietet die Möglichkeit, sich und seine Angehörigen für den Ernstfall finanziell abzusichern. Einkommensausfälle, medizinische Zusatzkosten oder Umbaumaßnahmen am Wohnraum sind finanziell abgedeckt. Da es sich bei der Dread-Disease-Versicherung um eine Nischenabsicherung handelt, ist es sinnvoll sich vor Vertragsschluss genau zu informieren und Versicherungsleistungen zu vergleichen.

Lassen wir Fakten zur Dread-Disease Versicherung sprechen:

  • Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 1 Mio. Menschen schwer.
  • Insgesamt 877.071 gemeldete Arbeitsunfälle in Deutschland im Jahre 2016. (Quelle: Statista GmbH)
  • Im Jahr 2014 erkrankten 476.120 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Das zeigen die Zahlen der deutschen Krebsregister. Für das Jahr 2018 sagen Fachleute einen Anstieg auf etwa 493.600 Krebsneuerkrankungen voraus. (Quelle: Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Welche Krankheiten werden abgedeckt?

Für den Tarif sind unter anderem die Anzahl der abgedeckten Krankheiten relevant. Mögliche Krankheiten sind Krebs, Multiple Sklerose, Herzinfakt und Schlaganfall. Diese Krankheiten sind bei allen Anbietern versichert. Zusätzliche Krankheiten sind oftmals sehr selten auftretende Krankheiten.

Wann ist die Dread-Disease-Versicherung sinnvoll?

Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist die Dread-Disease-Versicherung die Dritte Möglichkeit sich finanziell abzusichern. Im Vergleich zu den Beiden, wohl bekannteren Alternativen, ist die Dread-Disease-Versicherung jedoch nicht von der Arbeitskraft abhängig, sondern vom Krankheitseintritt.

Die Dread-Disease-Versicherung ist daher besonders für Personen interessant, die Vorerkrankungen haben und auf Grund dieser keine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen können.

Dies ist häufig der Fall, wenn in der Vergangenheit psychologische oder psychotherapeutische Beratungen in Anspruch genommen wurden.

Großer Vorteil der Dread-Disease-Versicherung ist auch der klar definierte Leistungsfall. Wer eine schwere Krankheit diagnostiziert bekommt und einen bestimmten Zeitraum überlebt, bekommt die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Ob der Versicherungsnehmer in der Lage ist, wieder einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, ist hierfür völlig irrelevant. Allein die Diagnose ist für die Auszahlung der Versicherungssumme von Bedeutung.

Zu beachten ist jedoch, dass die Dread-Disease-Versicherung keine psychischen Erkrankungen und keine chronischen Rückenbeschwerden abdeckt. Des Weiteren muss im schlimmsten Fall, die einmalig gezahlte Versicherungssumme, die Lebenshaltungskosten für den Rest des Erwerbslebens ausgleichen. Ratsam ist deshalb, die Dread-Disease-Versicherung zusätzlich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Details beim Vertragsabschluss

Sollte der Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung in Betracht gezogen werden, ist es sinnvoll sich genau über die abgedeckten Krankheiten zu informieren. Insbesondere die Definitionen der Krankheiten sind genau zu durchleuchten. Oftmals ist eine Krankheit nur abgedeckt, wenn sie ein bestimmtes Stadium erreicht hat. Als Beispiel hierfür dient das Frühstadium von Krebs.

Des Weiteren sind so genannte Sperrfristen zu beachten. Oftmals greift die Versicherung erst nach einem gewissen Zeitraum nach Vertragsbeginn. Tritt die Krankheit in dem Zeitraum auf, wird die Versicherungsleistung nicht fällig.

Auch muss nach der Krankheitsdiagnose ein gewisser Zeitraum vergehen, den der Versicherungsnehmer überlebt. Hierbei wird von einer Karenzzeit gesprochen. Überlebt der Patient die Karenzzeit wird die Versicherungsleistung fällig. Die Länge der Karenzzeit ist hierbei von der Art der Krankheit abhängig und variiert von Versicherung zu Versicherung.

Oftmals sind Zusatzleistungen wie z.B. Todesfall-, Berufsunfähigkeitsschutz-, Pflege-, oder Erwerbsunfähigkeitsschutz als Bausteine zubuchbar und bieten so eine Möglichkeit den Versicherungsschutz zu erweitern.

Kosten der Versicherung

Die Höhe der Versicherungsprämie ist zum einen vom Alter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers und zum anderen von der Höhe der Versicherungsleistung abhängig. Des Weiteren sollte aufgrund der langen Laufzeit darauf geachtet werden, dass die Versicherung bei einem solventen Versicherungsunternehmen abgeschlossen wird.

Fazit

Eine Dread-Disease-Versicherung ist als Ergänzung zu einer Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung definitiv sinnvoll. Des Weiteren bietet sie für Personen, mit psychischen Vorerkrankungen eine sehr gute Alternative um eine Absicherung für den Ernstfall zu schaffen. Bei einem Abschluss müssen die Details der Tarife beachtet und individuell analysiert werden. Ein frühzeitiger Abschluss ist sinnvoll, da es oftmals längere Sperrfristen gibt, in der die Versicherung nicht leistet. Des Weiteren hängen die Beiträge vom Alter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers ab.

Als unabhängige Versicherungsmaklerin in Köln berate ich Sie gerne zu diesem Thema um Sie bedarfsgerecht, kostengünstig und optimal zu versichern. Ich freue mich auf Ihren Anruf!

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