Die Jahresarbeitsentgeltgrenze in der PKV

Was ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze?

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze, welche auch Versicherungspflichtgrenze genannt wird, legt die Obergrenze des Bruttoarbeitsentgeltes fest, bis zu der für einen Arbeitnehmer die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht. Wenn Arbeitnehmer also ein Einkommen beziehen, das unterhalb dieser Versicherungspflichtgrenze liegt, dann besteht eine Pflicht zur Versicherung in der GKV. Verdient ein Arbeitnehmer mehr, dann kann er grundsätzlich in eine private Krankenversicherung wechseln, muss dies jedoch nicht. Arbeiter und Angestellte sind also in der Gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt.

Wie hoch ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2018?

Allgemeine Grenze oder besondere Grenze?

Im Jahre 2003 wurde die Jahresarbeitsentgeltgrenze durch das Beitragssatzsicherungsgesetze (BSSichG) sehr stark angehoben. Der Sinn dieser erheblichen Erhöhung war es, möglichst viele Arbeitnehmer wieder der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht zu unterwerfen. Die Anzahl der krankenversicherungsfreien Beschäftigten sollte dadurch spürbar reduziert werden. Für die Versicherten der privaten Krankenversicherungen hätte dies zur Folge gehabt, dass sie wieder in die Gesetzliche Krankenversicherung hätten zurückkehren müssen. Aus diesem Grund wurde die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze eingeführt und seit dem Jahr 2003 wird somit zwischen der allgemeinen und der besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschieden.

Wie erfolgt die Berechnung?

Für die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist zunächst der Bruttoarbeitsverdienst relevant. Erhalten Beschäftigte einmalige oder regelmäßige Zuschläge, so werden diese in vollem Umfang berücksichtigt.

Summe aller Bezüge aus der Beschäftigung
Abzüglich aller Einkünfte, die kein Arbeitsentgelt sind.
= Jahresarbeitsentgelt
Abzüglich unregelmäßiges Arbeitsentgelt
= regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt
Abzüglich etwaiger Familienzulagen
= regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt im Sinne des § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB V

Was passiert bei Unterschreiten der JAEG?

Wenn ein Arbeitnehmer während eines Kalenderjahres mit dem Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschreitet, tritt sofortige Krankenversicherungspflicht ein.

Vorteile Private Krankenversicherung

Sie sind gut verdienender Angestellter und Ihr relevanter Bruttoarbeitsverdienst liegt oberhalb der JAEG? Dann können Sie sämtliche Vorteile einer privaten Krankenversicherung genießen!

Die wichtigsten Vorteile in der Übersicht:

  • Spezielle Einstiegstarife sind teilweise günstiger als eine gesetzliche Krankenversicherung.
  • Individuell bestimmbare Altersrückstellungen um im Alter bezahlbare Beiträge zu zahlen.
  • Oftmals bevorzugte Behandlung gegenüber gesetzlich Versicherten.
  • Individuell wählbaren Leistungen.
  • Freie Arztwahl.
  • Zahnzusatzbehandlungen oder Krankentagegeld.
  • Beitragsrückerstattung bei Nichtinanspruchnahme einzelner Leistungen.
  • Leistungen sind bei Beitragserhöhungen anpassbar.
  • Leistungen, welche vertraglich zugesichert wurden, bleiben erhalten.
  • Die Höhe Ihres Einkommens ist für die Beitragssätze nicht von Bedeutung.
  • Sie können eine Selbstbeteiligung vereinbaren und dadurch Ihre Beitragshöhe senken.
  • Wählen Sie zahlreiche Zusatzleistungen die es in GKV nur durch private Zusatzversicherungen gibt.

Als unabhängige Versicherungsmaklerin in Köln berate ich Sie gerne zu diesem Thema um Sie bedarfsgerecht, kostengünstig und optimal zu versichern. Ich freue mich auf Ihren Anruf!

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Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Jahresarbeitsentgeltgrenze in der privaten Krankenversicherung haben oder eine Beratung benötigen, dann senden Sie mir einfach eine Nachricht über das nebenstehende Kontaktformular. Ich werde mich schnellstmöglich bei Ihnen melden.

 
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